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digitaLe Grundlagenkurs

Begriffsdefinition

Was sind bildliche Medien?

„Das Bild i. e. S. ist eine zweidimensionale fotographische Darstellung eines begrenzten Ausschnittes der Erdoberfläche. Im weiteren Sinne wird häufig der Begriff „Bild“ auch für Zeichnungen, Gemälde, Karikaturen u.a. verwendet […]“ (Rinschede, 2003, S. 304). „[…] [G]raphische Medien sind zeichnerische Darstellungen der […] Wirklichkeit. Im Gegensatz zu den Bildmedien geben sie die Wirklichkeit „aspekthaft, selektiv, akzentuiert, schematisiert, also bereits gedanklich strukturiert“ und weniger wirklichkeitsnahe wieder. Zu ihnen gehören u. a. Karikaturen, Landschaftszeichnungen, Profile, Blockbilder (Landschaftsquerschnitte), Diagramme, Kartogramme und Schemazeichnungen“ (Rinschede, 2003, S. 313).
Zu den stehenden Bildern gehören Fotos (auch: Bodenaufnahmen, Schrägluftbild, Senkrechtluftbild, Satellitenbild). Gezeichnete Bilder sind Profilbilder, grafische Darstellungen, Karikaturen, Illustrationen, Gemälde sowie Blockbilder. Die bewegten Bilder bilden Animationen, Simulationen und Filme. Alle Bilder können mit Ton und Text kombiniert werden (Reinfried & Haubrich, 2018). In diesem Lernmodul werden stehende und gezeichnete Bilder thematisiert. Die vorgeschlagenen Arbeitsweisen zur Ermittlung von Bildinformationen in stehenden Bildern sind aber in gleicher Weise anwendbar für die Erarbeitung von Bildinformationen aus bewegten Bildern. Das Modul zu Filmen im Unterricht finden Sie unter folgendem Link.

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Definition
Term

  • Reinfried, S. & Haubrich, H. (2018): Bilder als vorstellungsbildend-anschauliche Medien. In S. Reinfried & H. Haubrich (Hrsg.): Geographie unterrichten lernen. Die Didaktik der Geographie. Berlin: Cornelsen. 254-261.
  • Rinschede, G. (2003). Geographiedidaktik. Paderborn: Ferdinand Schöningh Verlag.


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