Wartungsarbeiten 18.+19.08.2026

Am 18.08. und 19.08.2026 werden wir ganztägig ein Update des LUH-ILIAS durchführen. Das System wird in dieser Zeit nicht zu erreichen sein. Bitte planen Sie Ihre Abläufe dementsprechend. Wir bitten um Verständnis für die notwendigen Maßnahmen. Bei Rückfragen wenden Sie sich an elearning@uni-hannover.de

Wartungsankündigung: Großstörung im universitären Datennetz vom 11.08.2026, 20:00 Uhr bis 12.08.2026, 09:00 Uhr

Das LUIS hat folgende Ankündigung veröffentlicht. Dies betrifft zeitweise auch die ILIAS-Systeme:

Von Dienstag, 11. August, 18:00 Uhr, bis Mittwoch, 12. August, 09:00 Uhr, werden umfangreiche Wartungsarbeiten am Netzwerk der Leibniz Universität Hannover durchgeführt. Im Zuge der Arbeiten ist mit einer Großstörung zu rechnen, die sämtliche Services des Rechenzentrums betreffen wird.

Im Zuge der Arbeiten ist mit folgenden Einschränkungen zu rechnen:

  • Ab Dienstag, 11.08., ab 18:00 Uhr: Einige Systeme werden vorab vom Netz genommen. Es kann bereits zu temporären Unterbrechungen kommen, die sämtliche Services des Rechenzentrums betreffen.
  • Mittwoch, 12.08., zwischen 06:00 und 09:00 Uhr: In diesem Zeitraum stehen LAN, WLAN und VPN nicht zur Verfügung.
  • Ein Zugriff auf universitäre Services und Ressourcen ist auch von außerhalb im gesamten Wartungszeitraum ebenfalls nicht möglich.
  • Während dieser Zeit ist auch die Erreichbarkeit des IT Service Desk des LUIS eingeschränkt.

Informationen über den aktuellen Stand der Arbeiten erhalten Sie über den folgenden Link: https://www.status.luis.uni-hannover.de/

Hotline des IT-Service-Desks des Leibniz Universität IT Services: support@luis.uni-hannover.de , Tel.: 0511 762 9996

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digitaLe Grundlagenkurs

Kompetenzraster

Welche Dimensionen gehören zur Digitalkompetenz?

Die Europäische Kommission veröffentlichte zudem erstmalig im Jahr 2017 einen europäischen Rahmenplan für digitale Kompetenz von Lehrenden DigCompEDU. Damit sollen Lehrende die eigene Kompetenz besser einschätzen als auch mögliche erweiternde Ziele ablesen können. Dieser Kompetenzrahmen gilt als Orientierung aller Lehrender, um ihre Nutzung digitaler Medien in insgesamt sechs Bereichen zu reflektieren. Begleitend zum Kompetenzrahmen (Redecker, 2017) wurde ein Fragebogen zur Selbsteinschätzung der digitalen Kompetenz entwickelt, für den sich Interessierte registrieren müssen. Am Ende gibt es eine anonyme Auswertung und umfangreiche Vorschläge, wie nächste Schritte zur erweiterten Nutzung digitaler Tools aussehen können. 

Die Kompetenzebenen (A1, A2, B1, B2, C1, C2; ab Seite 34) sollen widerspiegeln, inwieweit digitale Medien noch entdeckt werden oder bereits routiniert angewendet werden. In der höchsten Stufe wird über ihre Anwendung reflektiert, eigene innovative Ideen umgesetzt und Verbesserungsbedarfe erkannt.

Sieh dir das Video an: Ada und Gottfried sprechen über die Rolle der Lehrperson in digital gestützter Lehre. Dann überlegen sie, wie sich die Digitalkompetenz einschätzen lässt.

Rechts einfach auf den Videoplayer klicken.

Der Digitalkompetenzrahmen der Europäischen Kommission

Wie setze ich digitale Lernmaterialien im Unterricht ein?

Beim Einsatz digital gestützter Lernmaterialien im Unterricht können ähnlich wie bei den klassischen Wissenstaxonomien (Wissen, Analysieren, Bewerten und kreatives Weiterverarbeiten) verschiedene Stufen definiert werden.
Rubens R. Puentedura stellte das "SAMR"-Modell in einem Beitrag im Jahr 2015 vor; bei dem SAMR die Abkürzung für Substitution, Augmentation, Modification und Redefinition ist. Der Austausch von Medien durch digitale Medien entspricht dem Verwenden von Textverarbeitungsprogrammen. Der Content wie Literatur, Bilder, Filme und Podcasts kann in den Unterricht eingebunden werden und so die Möglichkeiten bisheriger analoger Medien durch den Verbund verschiedener Kanäle erweitern.
Über die reine Wissensvermittlung hinaus können Reflexionen oder Quizze eingebunden werden. Es können Präsentationen erstellt werden, für die eine Recherche in eigene Wissensstruktur umgewandelt wird.

Dies entspricht den Stufen Bewerten und Analyse. Eine funktionale Erweiterung ist beispielsweise eine digitale Mindmap, die zugleich Links zu Fundorten und Dateien von Texten, Bildern und anderen Medien archiviert sowie zugänglich hält.
Die höchste Stufe spiegelt sich in der eigenen Kreation wider. Das können kollaborative Arbeitsweisen sein oder selbst erstellte Lernmaterialien. Auch die Nutzung gegebener digitaler Tools zu eigenen Zwecken kann hierunter verstanden werden. Darunter fällt zum Beispiel der Einsatz eines KI-Tools, zur Literaturrecherhe. Ein Literaturverwaltungsprogramm kann ebenso genutzt werden, um Zitate bereit zu halten. 

Kreative Prozesse können aber auch beinhalten, Programme und Apps über ihren ursprünglichen Zwecke hinausgehend anders zu verwenden. Ein Beispiel hierfür ist, dass ein Literaturverwaltungsprogramm neben der Hauptfunktion mit  der Bereithaltung von Zitaten, auch dafür verwendet werden kann, um in digitalen Gruppenräumen Kommentarfelder für Reflexionsfragen zu nutzen. 

SAMR-Modell nach Ruben R. Puentedura
PDF zum Download: DigiCompEdu (2018)
  • Brandhofer, G., Wiesner, C. (2018): Medienbildung im Kontext der Digitalisierung: Ein integratives Modell für digitale Kompetenzen. Online Journal for Research and Education. Online verfügbar unter: https://www.researchgate.net/publication/328281422
  • Kaspar, K. (2010): Die Effektivität formativer Evaluation bei der Entwicklung gebrauchstauglicher Software - eine Fallstudie. Zeitschrift für Arbeits- u. Organisationspsychologie (2010) 54, 29-38
  • Redecker, C. (2017). European Framework for the Digital Competence of Educators: DigCompEdu. Y. Punie (Hrsg.). Luxembourg: Publications Office of the European Union. Online verfügbar unter: https://ec.europa.eu/jrc/en/publication/eur-scientific-and-technical-research-reports/european-framework-digital-competence-educators-digcompedu
  • DigiCompEdu: First published, in English, in 2017, as "European Framework for the Digital Competence of Educators: DigCompEdu" by the European Commission's Joint Research Centre, EUR 28775 EN, ISBN 978-92-79-73494-6, doi:10.2760/159770, JRC107466, http://europa.eu/!gt63ch.


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